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Die Eröffnung des Bahnhofs an dem 24,16 km langen Teilstück der linken Rheinstrecke von Remagen nach Weißenturm war am 15. August 1858. Die Konzession besaß die Rheinische Eisenbahn-Gesellschaft. Der Weiterbau der 13,33 km langen Bahnstrecke nach Koblenz wurde am 15. November 1858 angeschlossen. Da es um Weißenthurm größere Bimssteinvorkommen gab, wurden diese über den Bahnhof abtransportiert. Die Bimssteinindustrie erlebte durch die Eröffnung der linken Rheinstrecke und den Bahnhöfen Weißenturm und Urmitz einen rasanten Aufschwung. Die 1851 gegründete Nette-Brauerei und die 1860 entstandene Schultheis-Brauerei sorgten schnell für einen wachsenden Güterumschlag. Ab 1860 betrieb die Eisenbahngesellschaft eine Fähre zwischen Neuwied und Weißenthurm. Dadurch wurde Weißenturm auch zum Umsteigebahnhof zur rechten Rheinseite. Das dürfte auch der Grund für das große Empfangsgebäude gewesen sein. Bis 1873 trug der Bahnhof die Bezeichnung “Neuwied linksrheinischer Bahnhof”. Bis 1893 hieß der Bahnhof “Neuwied-Weißenturm”. Das Empfangsgebäude steht unter Denkmalschutz.
Weißenthurm Z Bahnhof iel
Bilder Weißenthurm
Luftaufnahme
Linke Rheinstrecke
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