EINE DOKUMENTATION
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Bau und Eröffnung Auch die „Oberwesterwaldbahn baute man in mehreren Teilstrecken. Auf dem vorletzten Bauabschnitt von Hachenburg über Westerburg nach Hadamar (Preußen) begann der Eisenbahnbetrieb am 1. Oktober 1886. Die 65,1 km lange Gesamtstrecke von Limburg nach Au (Sieg) wurde am 1. Februar 1887 in Betrieb genommen. Der ursprüngliche Teil des Empfangsgebäudes war ein Typenbau von 1887. Das doppelgeschossige, auf T-förmigen Grundriss gebaute Gebäude war, wie im Westerwald üblich, aus kleinformatigen Basaltsteinen errichtet worden. Das Dach wurde mit Schiefer gedeckt. In einem Anbau war der Güterschuppen untergebracht. Am 16. Juli 1907 konnte die 48,3 km lange Teilstrecke der „Westerwaldquerbahn“, die von Herborn bis Westerburg verlief, in Betrieb genommen werden. Der Weiterbau bis Montabaur dauerte bis zum 1. Juni 1910. Der Bahnhof wurde zu diesem Zeitpunkt ein Inselbahnhof mit einigen Industrieanschlüssen. Dabei entstanden auch die Stellwerksbauten und ein kleines Bahnbetriebswerk als Außenstelle des BW Altenkirchen mit vierständigen, rechteckigen Lokschuppen. Dazu kamen die üblichen Lokbehandlungsanlagen. Das Bahnbetriebswerk schloss am 31. Mai 1975. Die „Westerwaldquerbahn“ wurde 1995 stillgelegt und in Teilen zurückgebaut. Was hat sich verändert, was ist geblieben Es ist wahrscheinlich, dass der Güterschuppen später um zwei Stockwerke, die heute verputzt sind, erhöht wurde. Der Ausbau des Güterschuppens ist wahrscheinlich erst in den 1950/60er Jahren auf seine heutige Dimension entstanden.
Bilder Westerburg
Bahnhof 1887
Luftaufnahme
Bahnhof 1887 Planung und Konzession ahnbauten mehr zum Thema hier  B Oberwesterwaldbahn Limburg (Lahn) Altenkirchen Ww
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