EINE DOKUMENTATION
© Copyright 2000 - 2019 Burkhard Thiel Alle Rechte vorbehalten
Wilnsdorf-Rudersdorf
Bau und Eröffnung Bis 1915 gab es keine direkte Eisenbahnverbindung zwischen Siegen und Gießen. 1910 begann der Eisenbahnbetrieb zwischen Siegen- Weidenau und Dillenburg. Erst am 1. Dezember 1915 wurde die Dillstrecke von Siegen über Rudersdorf (b. Siegen) nach Gießen offiziell eröffnet. Dafür musste der 2652 m lange „Rudersdorfer Tunnel“ und zwei Viadukte gebaut werden. Das zweistöckige Empfangsgebäude wurde im Heimatstil errichtet. Das Baumaterial kam aus der näheren Umgebung. Der Sockel war aus Grauwacke gemauert, das Obergeschoss aus verschiefertem Fachwerk. Im einstöckigen Anbau befand sich der große Güterschuppen, der durch ein Anschlussgleis angeschlossen war. Auf dem Hausbahnsteig gab es einen Anbau für das mechanische Stellwerk. Die Schalterhalle diente auch als Warteraum und hatte einen Fahrkarten- und Gepäckschalter. Was hat sich verändert, was ist geblieben Die Gleisanlagen und Bahnsteige wurden 2014 erneuert. Dabei wurde das Anschlussgleis zum Güterschuppen zurückgebaut. Das Stationsgebäude ist in seinen Grundzügen erhalten geblieben und steht unter Denkmalschutz.
Z Bahnhof iel
Die Eisenbahn “kam” am 1. Dezember 1915 nach Rüdersdorf. Also 80 Jahre nach der Eröffnung der ersten Eisenbahn von Nürnberg nach Fürth 1835. Rüdersdorf hatte zu diesem Zeitpunkt 700 Einwohner (Ende 2017 waren es 20.244 Einwohner). Rüdersdorf ist heute ein Ortsteil von Wilnsdorf.
Bilder Rudersdorf
Luftaufnahme
Planung und Konzession
Hagen - Haiger
PANORAMA
nach oben  > nach oben  >